Alles über Hochzeitsfotografie
Wie teuer darf der Hochzeitsfotograf sein? Drucken E-Mail

Wie teuer ist Euer Hochzeitsfotograf? Diese Frage erzeugt in jedem Hochzeitsforum eine Flut von Antworten, die kaum unterschiedlicher ausfallen könnten. Von "gar nichts, die Fotos macht ein Freund" bis zu vielen tausend Euro reicht die Spannweite. Aber was darf ein Hochzeitsfotograf kosten, und wie kann man die Preise vergleichen?

Preismodelle

Zunächst gibt es verschiedene Preismodelle. Das klassische Fotostudio berechnet meist nur einen kleinen Grundbetrag für ein Fotoshooting, und dafür einen höheren Betrag pro Bild. Je mehr Bilder Sie kaufen, desto mehr bezahlen Sie. Ein faires System. Der Nachteil daran: vor der Hochzeit wissen Sie nicht genau, wieviel Ihre Hochzeitsfotos kosten werden. Rechnen Sie vorher aus, wieviel Sie im nachhinein noch für die Abzüge bezahlen werden und denken Sie auch daran, dass Sie auch Bilder verschenken werden oder für die Danksagungskarten benötigen.

Im anderen Fall macht der Fotograf Ihnen ein Komplettangebot, das heisst Sie bezahlen einen Komplettpreis für die Arbeitszeit und die Bilder, die dann in der Regel in Datenform übergeben werden. Einige Fotografen bieten hier eine festgelegte Menge an Bildern an, anderen garantieren Mindestzahlen, wieder andere geben alle gemachten Bilder ab, wobei ein guter Fotograf zumindest die unvermeidbaren "Fehlschüsse" aussortiert.
Der Vorteil eines Komplettpreises: Sie wissen vorher genau, wieviel Sie für Ihre Hochzeitsfotos bezahlen werden. Die Bilder erhalten Sie in Datenform, so dass Sie jederzeit Abzüge in einem beliebigen Fotolabor bestellen oder auf dem heimischen Fotodrucker herstellen können. Dieses Preismodell empfiehlt sich besonders bei Hochzeitsreportagen, denn dabei entstehen meistens mehrere Hundert, manchmal sogar Tausende Bilder. Ein weiterer Vorteil: der Fotograf achtet nicht nur auf Motive, die sich erfahrungsgemäß verkaufen, sondern kann auch die kleineren Momente fotografieren, die die Geschichte der Feier abrunden.

Was ist im Preis enthalten?

Im einfachsten Fall bezahlen Sie den Fotografen für seine Arbeitszeit und jede weitere Leistung wie Abzüge, Alben und Danksagungskarten kosten extra. Viele Fotografen bieten aber Pakete an, in denen diese Dinge bereits enthalten sind. Sie sollten daher zusammenstellen, welche Produkte Sie haben möchten und sich ein Angebot für ein entsprechendes Angebot einholen.

Teure Fotografen - billige Fotografen

Auch bei Fotografen regeln Angebot und Nachfrage den Markt. Gute Fotografen sind gefragt und können daher höhere Preise verlangen als solche, die neu am Markt sind oder nur durchschnittliche Qualität abliefern. Auch guter Service kostet Geld. Ein Fotograf, der zur Vorbesprechung zu Ihnen nach Hause kommt, oder den Ort der Feier vorher besichtigt, um das Fotoshooting zu planen, investiert Arbeitszeit, die sich im Preis niederschlägt. Nicht zu vergessen ist die Nachbearbeitung, die den Bildern oftmals erst den gewünschten "Look" gibt und nicht selten mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Anfertigen der Bilder.

Ob ein Fotograf ein eigenes Studio oder gar Ladengeschäft betreibt, lässt nicht unbedingt auf das Preisniveau schließen. Auch ob ein Fotograf haupt- oder nebenberuflich tätig ist, spielt kaum eine Rolle. Ein nebenberuflicher Fotograf hat oft sogar verhältsnismäßig größere Kosten. Wichtig ist, dass der Fotograf nicht an grundlegenden Dingen spart. Fragen Sie ruhig, ob der Fotograf eine Berufshaftpflichtversicherung hat, oder ob Ersatzkameras für den Fall eines Defektes mitgeführt werden.

 
RocketTheme Joomla Templates