Alles über Hochzeitsfotografie
Wie Sie unliebsame Überraschungen vermeiden Drucken E-Mail

Eine wunderschöne Traumhochzeit, herrliche Flitterwochen, und bei der Rückkehr geht es erstmal zum Fotografen - Bilder anschauen.

 Doch dann: eine Katastrophe. Alle Bilder sind zu dunkel oder unscharf, das Brautpaar unvorteilhaft mit glänzender Stirn abgebildet. Oder, schlimmer noch: die Bilder sind komplett verloren, sei es aus technischen Gründen, sei es weil der Fotograf nicht mehr erreichbar ist.

Aber auch wenn mit den Bildern alles in Ordnung ist: vielleicht ist die Schlußrechnung größe als erwartet? Oder die Bilder kosten mehr als gedacht?

Auf Brautpaare lauern einige Fallstricke, wenn es um die Buchung des Hochzeitsfotografen geht. Daher haben wir hier einige Tipps gesammelt, die Sie bei der Wahl Ihres Fotografen beachten sollten:

  • Professionalität: achten Sie auf das Erscheinungsbild des Fotografen. Wirkt die Webseite selbstgestrickt? Ist ein Impressum mit vollständiger Anschrift vorhanden? Ist der Fotograf unter der angegebenen Email-Adresse oder Telefonnummer erreichbar? Ist eine Steuernummer oder die Handwerkskammer angegeben?
  • Bilder: Als erstes beurteilt man einen Fotografen natürlich nach seinen Bildern. Lassen Sie sich ganze Hochzeiten zeigen, nicht nur eine Zusammenstellung. Lassen Sie sich auch Bilder mehrerer Hochzeiten zeigen. Wenn auf den Bildern immer nur das Brautpaar oder nur die Braut zu sehen ist: fragen Sie nach, ob diese Bilder auf einem Workshop entstanden sind (es ist gut, wenn Ihr Fotograf Workshops besucht, aber die dort entstandenen Bilder sollte er nicht als Hochzeitsbilder ausgeben). Fragen Sie auch nach, ob der Fotograf die Bilder selbst gemacht hat.
  • Am sichersten ist es, ein Kennenlern-Fotoshooting zu vereinbaren.
  • Vorsicht sollten Sie bei Kleinanzeigen, Auktionsplattformen und sog. Auftragsplattformen walten lassen. Hier inserieren häufig Hobbyfotografen. Im Falle einer Reklamation haben Sie kaum eine Chance, Ihr Geld wiederzubekommen. Als Auftraggeber sind Sie auch verantwortlich für Schwarzarbeit. Bei einem Unfall tragen Sie somit ein hohes Risiko, da diese Fotografen häufig unversichert sind.
  • Referenzen: lassen Sie sich Referenzen anderer Brautpaare zeigen. Fragen Sie ggf., ob Sie eines der Brautpaare direkt kontaktieren dürfen.
  • Ausrüstung: es sollte selbstverständlich sein, dass der Fotograf Ersatzausrüstung für den Fall eines Defekts bereithält.
  • Preise: fragen Sie immer nach, ob der angebotene Preis ein Endpreis ist, oder ob später noch weitere Kosten dazukommen. Oft berechnet sich der Preis aus einer Aufnahmepauschale und den Kosten für die einzelnen Bilder. Lassen Sie sich eine Preisliste für die Bildabzüge mitgeben. Unterschätzen Sie nicht die Menge an Bildern, die Sie später kaufen werden. Allein für die Dankeskarten können leicht 50-100 Abzüge verbraucht werden. Günstiger ist es, wenn Sie Bilder als Datei erwerben können und damit selbst in der Drogerie Abzüge herstellen lassen können. Aber nicht jeder Fotograf bietet Dateien an. In unserem Fotografenverzeichnis können Sie direkt nach Fotografen suchen, die Bilder auf CD/DVD anbieten bzw. die Negative herausgeben.
 
RocketTheme Joomla Templates