Alles über Hochzeitsfotografie
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Die Sepiatonung ist im engeren Sinne ein chemisches Verfahren aus der Frühzeit der Schwarzweißfotografie, um Abzüge haltbarer zu machen. Dabei kommt es zu einer Aufhellung und bräunlichen Verfärbung. Eine Sepiatonung ist heutzutage ganz einfach mit digitalen Mitteln herzustellen.
Wie alle Effekte ist die Anwendung Geschmackssache und sollte nicht übertrieben werden. Einige Fotografen lehnen Sepiatonung als effekthascherisch ab und bevorzugen zeitgemäßere Formen der Farbtonung. Ein Beispiel ist die sogenannte "Chocolate"-Tonung, die ein sehr dunkles, kaum wahrnehmbares Braun erzeugt. Im Gegensatz zum Sepia-Effekt werden die Kontraste des Bildes hierbei nicht ausgedünnt, sondern eher noch verstärkt. Eine ganz leichte Brauntonung wird als Warmton bezeichnet, das Gegenteil ist ein Kaltton, der durch eine leichte Blautonung erzeugt wird. Früher wurde dies durch entsprechende Emulsionen des Fotopapiers erzeugt, heute werden diese Tonungen am Computer hergestellt. Tonungseffekte sind eine Modeerscheinung. Fragen Sie immer noch, ob Sie das Bild auch in einer neutralen Variante erhalten. Diese gefällt Ihnen in einigen Jahren möglicherweise deutlich besser.
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