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Fotografieren bei Regen Jede Braut wünscht sich perfektes Wetter für Ihre Hochzeit. Aber in unseren Breitengraden wird dieser Wunsch nicht immer erfüllt. Was aber macht man mit den Brautpaarfotos, wenn es am Hochzeitstag nicht aufhören will zu regnen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die sich in diesem Fall anbieten. Zunächst einmal sollten Sie nicht enttäuscht sein, wenn das Wetter nicht mitspielt. Das Wetter gehört nun einmal zu Ihrer Hochzeit, also nehmen Sie es wie es ist und machen Sie das beste daraus. Bekanntlich wird auch ein Picknick erst durch ein paar Regentropfen erst richtig schön.
Wenn Sie während Ihrer Hochzeitsfotosession trocken bleiben möchten, empfiehlt es sich, vorab nach einer geeigneten Ausweichmöglichkeit bei Regen zu suchen. Der Hochzeitsfotograf Musta Foto (Link) sagt dazu: "Ich bespreche mit meinen Brautpaaren stets vorab, was wir im Falle eines Regenschauers tun können. Wenn das Fotoshooting im Freien stattfinden soll, schaue ich mich vorher in der Gegend um, wo eine Unterstellmöglichkeit besteht. Idealerweise sollte sich dieser Ort auch als Hintergrund für ein Fotoshooting eignen. In Parks sind etwa Pavillons oft sehr gut geeignet. Wenn ich die Location nicht kenne, frage ich das Brautpaar nach Alternativen. Oftmals ist es möglich, im Standesamt oder an der Abendlocation gute Bilder zu machen. Auch Museen und andere öffentliche Orte sind geeignet, hier muß man sich aber rechtzeitig um eine Genehmigung kümmern." (Bild) Musta Foto war mit einem Brautpaar zu Portraitaufnahmen in einem Park unterwegs. Als es unerwartet anfing zu regnen, verlegte er das Fotoshooting in einen Pavillon auf dem Parkgelände. Die Kreativität eines Fotografen erkennt man auch daran, wie gut er mit solchen unvorhergesehenen Situationen klarkommt. (Bild) Als es zum Zeitpunkt der Brautpaarfotos in Strömen regnete, versuchte Sascha Moll, die Bilder in einem nahegelegenen Schloß zu machen. Doch der Schloßherr war nicht anwesend, und so blieb nur die Möglichkeit, die Bilder im Freien zu machen. "Ich habe zu diesem Zweck immer ein paar Regenschirme dabei. Durchsichtig deshalb, damit das Licht nicht negativ beeinflusst wird". Dieses Bild gehört zu den Lieblingsfotos des Brautpaars. Sascha Moll (Link) hat dagegen immer ein Paar Regenschirme im Auto. "Die Regenschirme haben schon einigen Brautpaaren geholfen, nicht nur für die Portraits, sondern z.B. auch um trockenen Fußes von der Kirche ins Auto zu kommen. Gerade wenn die Sonne nicht munter vom Himmel strahlt, ergeben sich oft Möglichkeiten für einige interessante Aufnahmen. Da diese Situationen so besonders sind, erinnert sich das Brautpaar später sehr gerne daran." Wenn es aber zu sehr stürmt und die Brautfrisur droht, Schaden zu nehmen, sind auch Regenschirme keine Option. Dann hilft nur noch eine Ausweichmöglichkeit. "Jeder Fotograf sollte auch aus einem wenig einladedenden Hintergrund das Optimum herausholen können. Unschöne Örtlichkeiten können zum Beispiel durch gezielte Unschärfe oder geschickte Wahl des Bildausschnitts ausgeblendet werden. Steht überhaupt keine Möglichkeit für Innenaufnahmen zur Verfügung, kann das Fotoshooting auch an einem anderen Tag wiederholt werden (Link).
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