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Fotografieren Sie analog oder digital? Diese Frage stellt sich heutzutage nur noch selten. Fast alle professionellen Hochzeitsfotografen sind zur digitalen Fotografie übergewechselt. Die anfänglichen Investitionen - digitale Kameras, Computer, Software - sind zwar im Vergleich zur analogen Fotografie wesentlich höher, doch die entfallenden Film- und Entwicklungskosten machen diesen Nachteil schnell wieder wett. Auch qualitativ müssen sich digitale Kameras längst nicht mehr hinter ihren Ahnen verstecken. Im Gegenteil, grade im Bereich der Available-Light-Fotografie, also der Fotografie mit dem gegebenen Licht, sind die digitalen Kameras im Vorteil. Doch die technische Perfektion des Digitalen hat nicht nur Freunde. In der anschließenden Bildbearbeitung wird nicht selten versucht, den analogen Look früherer Zeiten nachzuempfinden. Da werden Vignetten und Bildrauschen hinzugefügt, und sogar die typische Farb- oder Kontrastwiedergabe verschiedener Filmtypen sind längst als Photoshop-Filter per Knopfdruck simulierbar. Warum also nicht gleich das Original benutzen, fragt sich da mancher Fotograf, und besetzt mit klassischer Analogfotografie eine kleine Marktlücke. Hochzeitsfotografen, die rein analog fotografieren, sind kaum anzutreffen. Als Ergänzung für spezielle Aufnahmen kann die Analogfotografie jedoch auch heute noch punkten. Fragen Sie doch einmal, was Ihr Fotograf anbietet. Vielleicht macht er Gästeportraits mit einer klassischen Polaroidkamera, oder fotografiert einige Schnappschüße mit einer Lomo, oder mit einer zweiäugigen Rolleiflex. Solche Bilder können eine ganz besondere Bereicherung Ihrer Hochzeitsbilder sein.
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