Alles über Hochzeitsfotografie
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Hochzeitsvideo oder Hochzeitsfotograf?

Viele Brautpaare fragen sich, ob ein Hochzeitsvideo einem Hochzeitsfotografen vorzuziehen ist, oder ob eine Kombination aus beiden Sinn ergibt. Lesen Sie hier unsere Tipps zu gelungenen Hochzeitsvideos.

 Video vs. Foto

Bewegte Bilder haben dem klassischen Foto einiges Voraus. Sie können Handlungen wiedergeben, wie etwa den Hochzeitstanz, oder den Flug der Hochzeitstauben. Außerdem zeichnen Videokameras Ton auf. So können Ansprachen, Reden und Predigten festgehalten und immer wieder angeschaut werden. Videos haben aber auch Nachteile: man kann sie nicht wie ein Hochzeitsbild an die Wand hängen oder in der Handtasche dabeihaben. Auch die Weitergabe an Familie und Verwandte ist schwieriger. Zudem bedeutet das Anschauen eines Videos immer einen gewissen Aufwand – die DVD muß eingelegt werden, man muß zwingend vor dem Fernseher sitzen. 

Ein Fotoalbum ist schneller hervorgeholt, und beim Betrachten der Bilder kann man seine Erinnerungen schweifen lassen und sich austauschen. Das Video gibt dagegen das Tempo vor, und ist unkommunikativer. 

Ideal ist daher eine Kombination aus beiden Welten. Legen Sie mehr Wert auf Bilder, dann kann das Video bei den Höhepunkten des Tages, wie Trauung und Hochzeitstanz zum Zuge kommen. Bei dieser Variante ist es auch möglich, dass eine Person sowohl für das Video als auch für die Bilder zuständig ist. Ist Ihnen der Film wichtiger, dann kann der Fotograf den Schwerpunkt auf die Brautpaarportraits legen, während der restliche Tag als Video produziert wird. Zuviele Köche verderben den Brei – eine Dauerbegleitung durch Fotograf und Kameramann kann lästig werden.

So entsteht ein Hochzeitsvideo

Heute gebräuchliche Videokameras arbeiten mit digitaler Aufzeichnung. Dabei kann das Signal auf Band, Speicherkarten (Flash) oder optische Medien aufgezeichnet werden. Das Medium spielt keine Rolle, wohl aber das Dateiformat. Das PAL-Format ist noch weit verbreitet und entspricht dem normalen Fernsehsignal. Moderne Fernseher können jedoch auch HD-Formate wiedergeben, die sich durch eine deutlich verbesserte Bildqualität auszeichnen. Daher sollten Sie auch Ihr Hochzeitsvideo in diesem zukunftsweisenden Format erstellen lassen.

Neben der klassischen Videokamera können mittlerweile auch viele andere Geräte bewegte Bilder aufzeichnen. Handys und Kompaktkameras genügen dabei in keinem Fall professionellen Ansprüchen. In jüngster Zeit sind viele Videofilmer auf DSLR-Spiegelreflexkameras mit Videofunktion umgestiegen. Trotz einiger Nachteile in der Handhabung bestechen diese Kameras durch ihre hervorragende Bildqualität. 

 Hochzeitsreden im Hochzeitsvideo

Viele Brautpaare wünschen sich, dass Reden und Ansprachen in voller Länge auf dem Hochzeitsvideo zu sehen sind. Erfahrungsgemäß nimmt aber bereits beim zweiten Ansehen die Aufmerksamkeit ab und irgendwann wird die Rede im Ganzen langweilig. Eine gute Idee ist daher, im Hochzeitsfilm nur die Höhepunkte der einzelnen Ansprachen zu zeigen, und die ganzen Reden als Extrakapitel auf der DVD bereitzustellen.  

 Wieviele Kameras für ein Hochzeitsvideo?

Während man bei Fotos selbst entscheiden kann, wie lange man es betrachten möchte, muß man sich beim Hochzeitsvideo auf das Gefühl des Cutters verlassen. Lange Kameraeinstellungen erzeugen Langeweile. Wechselt der Kameramann zwischendurch den Aufnahmestandort, wird der Hochzeitsfilm gleich viel interessanter. Dabei können aber wichtige Teile verlorengehen. Besser ist es daher, wichtige Dinge wie die Trauung mit zwei Kameras gleichzeitig aufzunehmen. Im anschließenden Schnitt können die Szenen beider Kameras dann zusammengefügt werden. Wenn nur ein Kameramann zur Verfügung steht, kann dieser eine zweite Kamera auf einem Stativ automatisch mitlaufen lassen. Wichtig ist, dass die Kameras aufeinander abgestimmt sind und möglichst vom gleichen Modell. Unterschiedliche Kameramodelle geben die Farben unterschiedlich wieder, was dann im Schnitt sehr störend sein kann.

Der Ton im Hochzeitsvideo

 Die meisten Videokameras verfügen über ein eingebautes Mikrofon. Dies ist jedoch nur eine Notlösung, da auf größere Entfernung auch viele Nebengeräusche mit aufgezeichnet werden. Für wichtige Tonaufnahmen werden daher externe Mikrofone benutzt. Kleine Ansteckmikrofone sind praktisch unsichtbar, den dazugehörigen Funksender trägt man in der Hosentasche oder im Kleid versteckt. So können alle redenden Personen im fertigen Hochzeitsvideo deutlich verstanden werden. Die Alternative sind Tonangeln - lange Stangen, an denen das Mikrofon befestigt wird. Für eine Tonangel wird aber eine weitere Person zur Bedienung benötigt. Andere Gäste können durch die Tonangel gestört werden.

Eine weitere Möglichkeit, guten Ton aufzunehmen sind externe Tonrekorder. Diese Geräte sind ähnlich wie mobile Diktiergeräte konstruiert, jedoch mit einer viel besseren Tonqualität. Ein externer Rekorder kann zum Beispiel am Rednerpult des Pastors platziert werden. Die aufgenommene Tonspur kann später mit der Videoaufzeichnung synchronisiert werden.

Der Schnitt – so wird aus dem Rohmaterial ein fertiges Hochzeitsvideo

Nachdem die Aufnahmen im Kasten sind, müssen sie sortiert, geordnet und eine Form gebracht werden. Unwesentliches muß herausgeschnitten werden, und das Wichtige zu einem stimmungsvollen Film verbunden werden. Diese Aufgabe übernimmt der Cutter, und nicht selten beansprucht der Schnitt mehr Zeit als die eigentliche Aufnahme. Der Cutter muß zunächst alles Material sichten und dann entscheiden, welche Szenen er im Film verwenden wird, und wie die unterschiedlichen Einstellungsgrößen von der Totale bis zur Großaufnahme zur sogenannten Auflösung zusammenfügt. Auch Standbilder des Fotografen können im Video Eingang finden. 

Sobald der Bildschnitt fertig ist, folgt der Tonschnitt, bei dem die verschiedenen Tonspuren in gleicher Weise zusammengefügt werden. Schließlich wird der Film mit Musik unterlegt und die Titel angelegt. Am Ende folgt vielleicht ein abschließendes Finishing, und die Ausspielung auf DVD, Bluray oder ein anderes Medium.

Auf billige Effekthascherei wird ein guter Cutter verzichten. Überblendungstricks gehören der Frühzeit des Videos an, und auch künstlich eingeblendete Rosen, Seifenblasen und andere Tricks lenken eher vom Inhalt ab, als dass sie den Hochzeitsfilm aufwerten.

Was kostet ein Hochzeitsvideo?

 Die Preise für Hochzeitsvideos unterliegen einer großen Spannweite. Nach unseren Beobachtungen ist eine Videoproduktion oftmals sogar für weniger Geld zu haben als ein Hochzeitsfotograf, obwohl der Aufwand für den Hochzeitsfilm sicher nicht geringer ist. Sehr gefragte Hochzeitsfilmer verlangen ab 2000 Euro pro Tag. Die Mittelklasse fängt bei 1000 Euro an. Angebote, die deutlich darunter liegen, sollte man sehr sorgfältig prüfen, denn in diesem Markt tummeln sich auch einige Hobbyfilmer, deren Ergebnisse manchmal nur sehr bescheidenen Ansprüchen genügen. Lassen Sie sich immer mehrere Arbeitsbeispiele des Kameramanns zeigen und verlangen Sie, dass die Ihnen vorgelegten Beispielfilme auch von dem Kameramann und Cutter kommen, die auch Ihre Hochzeit bearbeiten werden.

 
Fotobooth Drucken E-Mail

Kaum eine Hochzeitsidee hat sich in so kurzer Zeit so weit verbreitet wie der Photobooth (auch Fotobooth oder Fotoecke genannt). Im vergangenen Jahr noch fast unbekannt, darf der Photobooth 2010 auf kaum einer Hochzeit fehlen.

Die Idee ist simpel: man nehme eine ferngesteuerte Kamera und lasse die Gäste sich selbst fotografieren. Ganz ähnlich wie im Passbildautomaten, nur das man die Kabine drumrum weglässt. Ein Riesenspaß für große und kleine Gäste!

Legen Sie noch ein paar Requisiten dazu, zum Beispiel Hüte, Sonnenbrillen oder ein paar witzige Karneval-Accessoires, dann kann dem Partyspaß nichts mehr entgegenstehen.

 

Photobooth
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Fotografieren in der Kirche Drucken E-Mail

von Andreas Langensee - Langensee Fotografie

Für viele Brautpaare gehört eine kirchliche Trauung fest zur Hochzeit und ist oftmals der Höhepunkt eines Hochzeitstages.

Eine professionelle Hochzeitsreportage von einem guten Fotografen geht in der Regel über den ganzen Tag und macht es so möglich, dass die vielen großen und kleinen Momente des Tages eingefangen werden können. Natürlich gehört dazu auch die kirchliche Trauung und es ist daher nur allzu gut verständlich, dass auch hierbei schöne Fotos entstehen sollen. Damit diesen besonders emotionalen und bewegenden Bildern nichts entgegensteht, möchte ich Ihnen einige Tipps aus meiner langjährigen Erfahrung mit Hochzeitsreportagen auf den Weg geben.

 


Foto: Andreas Langensee
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Trash The Dress Drucken E-Mail

von Maren Sierach

Sie fühlt den Schlamm zwischen ihren Zehen und das kalte Wasser kriecht ihre langen Beine empor. Der weiche, luftige Stoff um sie herum wird immer schwerer, je weiter sie hinein schreitet in das kalte moorige Wasser des dunkel blubbernden Sees. Sie tut es tatsächlich; das, was sie sich monatelang ausgemalt hatte. Mal mit Enthusiasmus, Mal mit Furcht; sie watet in ihrem schönsten und teuersten Kleid in das übelriechendste Gewässer, das es gibt.

Trash The Dress - Sascha Moll

 

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Wie Sie unliebsame Überraschungen vermeiden Drucken E-Mail

Eine wunderschöne Traumhochzeit, herrliche Flitterwochen, und bei der Rückkehr geht es erstmal zum Fotografen - Bilder anschauen.

 Doch dann: eine Katastrophe. Alle Bilder sind zu dunkel oder unscharf, das Brautpaar unvorteilhaft mit glänzender Stirn abgebildet. Oder, schlimmer noch: die Bilder sind komplett verloren, sei es aus technischen Gründen, sei es weil der Fotograf nicht mehr erreichbar ist.

Aber auch wenn mit den Bildern alles in Ordnung ist: vielleicht ist die Schlußrechnung größe als erwartet? Oder die Bilder kosten mehr als gedacht?

Auf Brautpaare lauern einige Fallstricke, wenn es um die Buchung des Hochzeitsfotografen geht. Daher haben wir hier einige Tipps gesammelt, die Sie bei der Wahl Ihres Fotografen beachten sollten:

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